Playa de Las Teresitas: Sahara-Sand am Fuß des Anaga-Gebirges
Auf Teneriffa gibt es Schwarzstrand, Geröll und Lava. Und dann gibt es die Playa de Las Teresitas: 1,5 Kilometer goldener Sand, eine Palmenreihe, ruhiges Wasser hinter einer Wellenbrecher-Mole – und direkt dahinter das steile Anaga-Gebirge. Ein Kontrast, der keine andere Erklärung braucht. Das ist einer der schönsten Strände der gesamten Kanarischen Inseln.
Das Geheimnis des goldenen Sandes: Er ist nicht von hier. In den 1970er-Jahren wurden rund 50.000 Kubikmeter Sand aus der Westsahara importiert – eine aufwendige Entscheidung, die den Strand für Jahrzehnte zu einem Sonderfall auf Teneriffa gemacht hat. Der Rest der Anaga-Küste: schwarz, rau, wild. Las Teresitas: golden, ruhig, einzigartig.

Der Strand: 1,5 km Sand, Palmen und Wellenbrecher
Länge: Ca. 1,5 Kilometer – genug für eine ruhige Strandwanderung und ausreichend Platz auch an Wochenenden.
Wellenbrecher: Eine Hafenmole schützt den Strand vor der atlantischen Brandung. Das Wasser ist damit deutlich ruhiger als an ungeschützten Stränden der Nordküste – ideal für Familien und Nichtschwimmer.
Palmenhain: Eine doppelte Reihe Palmen entlang der Promenade spendet Schatten und gibt dem Strand seinen tropischen Charakter.
Rettungsschwimmer: In der Hauptsaison (Sommer) und an Wochenenden präsent. Außerhalb der Saison variiert der Bewachungsservice.
Beste Tageszeit für Las Teresitas
Frühe Vormittage (vor 10 Uhr) und Nachmittage nach 17 Uhr sind am entspanntesten. Mittags im Sommer: voll und heiß. Wochentags ist der Strand ruhiger als am Wochenende, wenn Einheimische aus Santa Cruz anreisen. Im Winter (November–März) ist Las Teresitas fast leer und die Temperaturen angenehm.
Infrastruktur und Services
Liegestühle und Sonnenschirme: Verleih vorhanden, Preise variieren saisonal.
Strandbar: Mehrere Chiringitos (Strandbars) am Rand des Strands.
WC: Öffentliche Toiletten am Strandende vorhanden.
Restaurant: In San Andrés (ca. 5 Fußminuten) gibt es mehrere Fischerrestaurants – eine der besten Optionen für Meeresfrüchte in der Nähe.
Anreise nach Las Teresitas
Auto: Ab Santa Cruz über TF-11 Richtung San Andrés. Parkplatz am Strand vorhanden, aber an Wochenenden früh belegt. Alternativ: kostenpflichtiges Parkhaus in der Nähe.
Bus: TITSA-Linie 910 Santa Cruz – Playa Teresitas
Praktische Tipps
- Beste Zeit: Früh morgens (vor 10 Uhr) oder Wochentags für ruhigen Strandgenuss
- Winter: November–März – Strand fast leer, Temperaturen 20–24°C
- Rettungsschwimmer: Hauptsaison und Wochenenden – außerhalb prüfen
- Restaurant: Fischerrestaurant in San Andrés für Mittagessen
- Bus: TITSA 910 ab Santa Cruz – kein Auto nötig
- Kombination: Las Teresitas + Anaga-Wanderung am selben Tag ideal
Fazit
Las Teresitas ist der eleganteste Strand Teneriffas: goldener Saharasand, Palmen, ruhiges Wasser – und das Anaga-Gebirge als Kulisse. Für alle, die zwischen Wandertagen einen Strandtag einplanen, ist Las Teresitas die naheliegende und schönste Option.
Häufige Fragen
Der Sand wurde in den 1970er Jahren aus der Westsahara importiert – ca. 50.000 Kubikmeter. Einziger Sandstrand im direkten Anaga-Bereich.
Ja – ruhiges Wasser durch Wellenbrecher, Rettungsschwimmer in der Saison, flacher Einstieg.
Ca. 8 km, 15–20 Fahrminuten auf der TF-11. Mit Bus ebenfalls gut erreichbar.
Ja – Liegestühle und Sonnenschirme sind gegen Gebühr verfügbar.
Dieser Artikel basiert auf dem Vor-Ort-Wissen des Gequo-Redaktionsteams – Herausgeber der Reisezeit-Wanderführer für Teneriffa und Betreiber von Sunhikes.com. Stand: April 2026


