Mit Hund im Anaga – Regeln, Routen und haustierfreundliche Unterkünfte
Das Anaga-Gebirge mit dem Hund erkunden: grundsätzlich möglich – aber mit einigen Regeln, die man kennen sollte. Das Biosphärenreservat schützt Tiere und Pflanzen, und Hunde im Schutzgebiet unterliegen bestimmten Einschränkungen. Dieser Artikel klärt, was erlaubt ist, was verboten ist und wie man haustierfreundliche Unterkünfte findet.

Regeln für Hunde im Landschaftspark Anaga
Leinenpflicht: Im gesamten Biosphärenreservat Anaga besteht Leinenpflicht für Hunde.
El Pijaral und Monte de Aguirre: Hunde sind in diesen Schutzgebieten nicht erlaubt – Genehmigung gilt nur für Menschen, nicht für Tiere.
Allgemeine Wanderwege: Hunde erlaubt, wenn an der Leine. Entfernen der Hinterlassenschaften ist nicht nur eine Höflichkeit, sondern Pflicht.
Strände: Strände können hundefreundliche und hundefreie Bereiche haben – vor Ort beschildert.
Beste Routen für Hunde im Anaga
Sendero de los Sentidos am Cruz del Carmen (1 km, barrierefrei): Kurz, flach, schattig – perfekt für Hunde. Früh starten, hoher Besucherandrang.
Benijo–El Draguillo Küstenroute (5,1 km, moderat): Offene Küstenlandschaft, für Hunde angenehm. Wegen Sonne und Hitze früh morgens oder spät nachmittags machen, viel Wasser für den Hund mitnehmen.
Las Carboneras nach Chinamada (2,2 km einfache Strecke, leicht): Breit, relativ eben, bietet tolle Ausblicke und führt zum Höhlendorf Chinamada – ideal für Hunde an der Leine.
Haustierfreundliche Unterkünfte im Anaga
Nicht alle Casas Rurales akzeptieren Hunde. Bei Buchung immer explizit nachfragen. Einige Optionen:
Casas Rurales Taganana: Einige Eigentümer akzeptieren Hunde – direkt anfragen.
Casas Rurales Almáciga: Küstenhäuser manchmal hundefreundlicher – lokal nachfragen.
La Laguna Pensionen: Wenige akzeptieren Hunde – Airbnb mit Filter „Haustiere erlaubt“ hilft.
Praktische Tipps
- Leinenpflicht: Im gesamten Anaga – auch auf breiten Wegen
- El Pijaral und Monte de Aguirre: Hunde verboten – kein Besuch mit Hund möglich
- Wasser mitbringen: Auch für den Hund – keine Wasserquellen auf Wanderwegen
- Unterkunft: Vorab Hunde-OK klären – nicht alle Casas Rurales akzeptieren Tiere
- Flug: Kabinenbegleitung nur für kleine Hunde (Ryanair, Vueling Limits prüfen)
- Vorsicht: Schleppleinen können auf den schmalen Pfaden im Anaga tückisch sein
Fazit
Das Anaga-Gebirge ist mit Hund grundsätzlich gut erkundbar, solange man die Regeln kennt. Leinenpflicht gilt überall, die Schutzgebiete (El Pijaral, Monte de Aguirre) sind für Hunde tabu. Empfehlenswerte Routen sind der Sendero de los Sentidos, die Küstenroute Benijo–El Draguillo und der Weg von Las Carboneras nach Chinamada. Bei Unterkünften immer vorab nach Hundefreundlichkeit fragen – und ausreichend Wasser für den Hund einplanen.Unterkunft
Häufige Fragen
Ja – auf allgemeinen Wanderwegen mit Leine. El Pijaral und Monte de Aguirre sind für Hunde verboten.
Nein – Der nächstgelegene offizielle Hundestrand ist die Playa von El Puertito bei Güímar – Regeln vor Ort prüfen.
Kleine Hunde in Fluggastkabine (bis 10 kg, je nach Airline). Größere Hunde im Laderaum. EU-Heimtierausweis und Chip nötig.
Dieser Artikel basiert auf dem Vor-Ort-Wissen des Gequo-Redaktionsteams – Betreiber von Sunhikes.com. Stand: April 2026


